Gerd Stüttgen MdL stellt Anfrage zu Mafiaclans in NRW

Düsseldorf/Hochsauerlandkreis.

Der heimische Landtagsabgeordnete Gerd Stüttgen hat jetzt eine Kleine Anfrage an die Landesregierung zum Thema Mafiaclans in NRW gestellt. Titel: „Mafiaclans in NRW – Tätigkeitsgebiete, Ermittlungsergebnisse, Vorbeugung“. Dabei geht es auch um den HSK.

Im kollektiven Gedächtnis der Menschen in NRW sind die Mafia-Morde vor einem Duisburger Restaurant im August 2007. Grund für das Verbrechen war eine Fehde zwischen zwei verfeindeten ‚Ndrangheta-Clans. Diese Tat brachte der Mafia eine unbeabsichtigte, große öffentliche Aufmerksamkeit ein. Die Mafiaclans in Deutschland streben ansonsten eher danach, ihren kriminellen Geschäften unauffällig nachzugehen.

Die damalige polizeiliche Ermittlungsarbeit und die politische Aufarbeitung dieser Verbrechen brachte die Erkenntnis, dass die kriminellen Machenschaften der Mafia in Deutschland weiter verbreitet sind als bis dahin bekannt. Auch bei uns in NRW.

Die Mafia betreibt bis heute erfolgreich Geldwäsche im großen Stil, insbesondere im Baugewerbe bei Großbaustellen oder auch bei Immobiliengeschäften. Dies belegen Dokumente des Bundeskriminalamtes (BKA), der Anti-Mafia-Behörde in Italien und verschiedener Staatsanwaltschaften in Deutschland. BKA-Beamte, Juristen und Medien warnen seit Jahren vor einer Unterwanderung Deutschlands durch die Mafia. Die Gewerkschaft Verdi schätzt einen wirtschaftlichen Schaden von 10 Milliarden jährlich durch die Mafia, alleine in der Bauwirtschaft.

Mit der Kleinen Anfrage an die Landesregierung fragt der heimische Landtagsabgeordnete Gerd Stüttgen jetzt nach dem aktuellen Sachstand der Betätigungsfelder der Mafiaclans in NRW. Besonders interessiert den Innenpolitiker, ob der Landesregierung aus dem Hochsauerlandkreis kriminelle Machenschaften der Mafia bekannt geworden sind und wie Behörden und Politik der organisierten Kriminalität durch die Mafia bestmöglich begegnen können.

Die Mafia betreibt bis heute erfolgreich Geldwäsche im großen Stil, insbesondere im Baugewerbe bei Großbaustellen oder auch bei Immobiliengeschäften. Dies belegen Dokumente des Bundeskriminalamtes (BKA), der Anti-Mafia-Behörde in Italien und verschiedener Staatsanwaltschaften in Deutschland. BKA-Beamte, Juristen und Medien warnen seit Jahren vor einer Unterwanderung Deutschlands durch die Mafia. Die Gewerkschaft Verdi schätzt einen wirtschaftlichen Schaden von 10 Milliarden jährlich durch die Mafia, alleine in der Bauwirtschaft.
Mit der Kleinen Anfrage an die Landesregierung fragt der heimische Landtagsabgeordnete Gerd Stüttgen jetzt nach dem aktuellen Sachstand der Betätigungsfelder der Mafiaclans in NRW. Besonders interessiert den Innenpolitiker, ob der Landesregierung aus dem Hochsauerlandkreis kriminelle Machenschaften der Mafia bekannt geworden sind und wie Behörden und Politik der organisierten Kriminalität durch die Mafia bestmöglich begegnen können.

Stüttgens Kleine Anfrage vom 27.04.2017 trägt die Nr. 5898 und ist als Landtagsdrucksache 16/14968 auch im Internet auf der Seite des Landtags NRW abrufbar (www.landtag.nrw.de). Hier auch der direkte Link: http://landtag/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-14968.pdf.

Die Landesregierung hat nun einen Monat Zeit für die Beantwortung der so genannten Kleinen Anfrage. Ende Mai wird die Antwort vorliegen. Gerd Stüttgen: „Ich hoffe auf eine positive Antwort der Landesregierung dahingehend, dass der Hochsauerlandkreis eine weitestgehend „mafiafreie“ Region ist.
Mich interessieren aber vor allem auch die Konzepte, wie wir bei uns in NRW dem Problem noch besser begegnen können.“